
Hallo!
Kommentare und Hinweise geneigter Leser sind willkommen.
Diskussionsbeiträge, Fragen und kritische Anmerkungen können auf meinem Message Board angebracht werden.
I've never been impressed so much.
Und es geschah zu der Zeit, da das Nordlicht den orientalischen Himmel streichelte, dass die Sehnsucht der Endzeit in die Dinge fuhr:„Küss mich,” sprach zur Kippe die Lunte.
Take care, it's fall. Thank you.
Going 2 change my name this night!! NEbuddy interested in my new name??
I added some quotings on mixing up certain ethnocultural habits with Islam.
eine Fundstelle zur patriarchalischen
Überlagerung des Islam (Ehre
und
Ehrenmord, Mädchenkeuschheit
und
FGM, Jungfräulichkeit
und
Hymenwiederherstellung) zugefügt. LG, C.
Just having changed my monthly name. NEbuddy interested in my previous name?
Hi. Would N E buddy please tell me what's up with Mary Christmess?
Hi. Nice to meet you.
Es wird Zeit, dass ich mich weiterentwickele.Aber gesetzt, meine Freunde und meine Gegner kämen nicht mit mir mit, blieben als Freunde oder als Gegner der alten Johanna treu - würde es mich in solch komplizierten Verhältnissen zerreißen?
Hi Eric. Thanks for your hello. I just visited your journal. I like it. Regards, Johanna.
Ihr Lieben unter den Juden, Christen und Muslimen!
Die Frage, welche der auf Abraham zurückbezogenen Religionen die wahre sei, ist unbedeutend, weil nicht zu beantworten; sie immer und immer wieder aufs Tapet zu setzen, ist kindisch. Wichtig aber ist es, alle geistlichen, geistigen, pädagogischen und politischen Anstrengungen zu unternehmen, den unter Luftabschluss blubbernden Bodensatz dieser Religionen, die Möglichkeit, aus ihren heiligen Schriften göttliche Tötungsbefehle herauszulesen, unter die Kontrolle der Vernunft zu bringen. Das kann nicht ein für allemal gelingen; der Sumpf ist nämlich nicht irgendwo, sondern in uns und wächst mit uns nach.
"Das Schwert des HERRn ist voll Blut", heißt es im Buch Jesaja, Kapitel 34, Vers 6. Ich glaube das nicht, jedenfalls nicht wörtlich. Ich glaube, dass sich manch einer in seiner Not und in seinem Eifer für seine Sache 1. einen Vers a) auf seine blutigen Niederlagen und b) auf seine blutigen Siege und 2. einen Vers a) für sein Weltordnungskonzept und b) für sein Einflussstreben macht. Gottes Wort? Das steht, liegt, hängt, schwebt da nicht einfach so herum, sondern will in dem menschlich-allzumenschlichen Menschenwort und durch es hindurch erst erkannt werden. Da muss vieles auf der Strecke bleiben, was, um als Mittel zu einem historisch-politischen Zweck dienen zu können, als Gotteswort ausgegeben ward. Können, dürfen, müssen wir das unterscheiden? Die Sündenfallgeschichte sagt: ja; der Mensch kann das; er fragte nicht danach, ob er dürfe; nun muss er es auch, denn er ist aus dem Paradies hinaus- und folglich "auf sich geworfen".
Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse.
Das Buch Genesis, Kapitel 3, Vers 22
Wiie der HERR vorüberzieht
«Da kam ein Sturm, der an der Bergwand rüttelte, dass die Felsbrocken flogen.
Aber der HERR war nicht im Sturm.
Als der Sturm vorüber war, kam ein starkes Erdbeben.
Aber der HERR war nicht im Erdbeben.
Als das Beben vorüber war, kam ein loderndes Feuer.
Aber der HERR war nicht im Feuer.
Als das Feuer vorüber war, kam ein ganz leiser Hauch.
Da verhüllte Elija sein Gesicht mit dem Mantel, trat vor und stellte sich in den Eingang der Höhle.
Eine Stimme fragte ihn: "Elija, was willst du hier? Geh den Weg zurück, den du gekommen bist!"»
1 Kön 19
Die Vernunft halte religiöse Selbstsucht im Zaum! Man kann es auch, weniger säkularistisch, mit Johannes Scotus Eriugena (810-877) sagen: Zwar ist die Offenbarung der menschlichen Vernunft nicht zugänglich; aber Offenbarung wie Vernunft stammen von dem Einen Gott, können folglich einander nicht widersprechen. Stellt also die Vernunft einen Widerspruch zu einer Offenbarung fest, so muss sie dem Anspruch dieser Offenbarung, göttlichen Ursprungs zu sein, widersprechen.
Zwei Haltungen müssen das Denken daran hindern, sich über seine Möglichkeiten und die Vernunft zu erheben: Liebe, und zwar Menschenliebe, (Augustinus) und Demut (Cusanus).
Liebe:
«Quia vero caritas aedificat (1 Cor 8,1), non permittit scientiam inflari.» (Augustinus, Sermo 354,6).
«Weil aber die Liebe aufbaut (1 Korinther 8,1), erlaubt sie es der Wissenschaft nicht, sich aufzublähen.» (Augustinus, Predigt 354,6).
«Da der Erkenntnistrieb nicht umsonst in uns ist, geht unser Verlangen offenbar dahin zu wissen, dass wir nichts wissen. Bringen wir dieses Verlangen zur Vollendung, so erlangen wir die Wissenschaft des Nichtwissens (doctam ignorantiam).»Und weiter:
Nicolaus von Cues: Von der Wissenschaft des Nichtwissens (De docta ignorantia), 1. Buch, 1. Kap.
«Der große Dionysius sagt, die Erkenntnis Gottes führe mehr zum Nichts, als zu etwas hin. Das heilige Nichtwissen belehrt uns aber, dass, was der Vernunft nichts zu sein scheint, eben das unbegreiflich Größte ist.»
Derselbe, ebenda, 3. Buch, 17. Kap.
«Dilectio ergo sola discernit inter filios dei et filios diaboli. Signent se omnes signo crucis Christi; respondeant omnes, amen; cantent omnes, alleluia; baptizentur omnes, intrent ecclesias, faciant parietes basilicarum: Non discernuntur filii dei a filiis diaboli, nisi caritate. Qui habent caritatem, nati sunt ex deo: Qui non habent, non sunt nati ex deo. Magnum indicium, magna discretio. Quidquid vis habe; hoc solum non habeas, nihil tibi prodest: Alia si non habeas, hoc habe, et implesti legem.» (Augustinus: In epistulam Iohannis ad Parthos 5,7).
«Die Liebe allein also unterscheidet zwischen den Söhnen Gottes und den Söhnen des Teufels. Mögen sich alle mit dem Zeichen des Kreuzes bezeichnen, mögen alle Amen antworten, mögen alle Halleluja singen, mögen alle sich taufen lassen, in die Kirchen eintreten, Kirchenwände errichten: Der Unterschied zwischen den Kindern Gottes und den Kindern des Teufels liegt einzig und allein im Besitz der Liebe. Die die Liebe haben, sind aus Gott geboren, die sie nicht haben, sind nicht aus Gott geboren. Ein sicheres Indiz, eine sichere Unterscheidung. Magst du haben, was immer du willst; hast du dies allein nicht, nützt es dir nichts. Magst du anderes nicht haben, bemühe dich um dies, und du hast (damit) das Gesetz erfüllt.» (Augustinus: Vorträge zum Johannesbrief an die Parther 5,7)
[http://www.augustinus.de/Zitatenschatz/liebe.htm]